Aktuelle Lehrveranstaltung: Seminar Lyrik: Medien, Geschichte, Gattungen, Domstr. 9a (Geschichtswissenschaft), HS 1.05 Dienstag 14-16 Uhr

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Tagesaktuelle Nachrichten zur deutschen und Weltlyrik finden Sie auf meinem Blog Lyrikzeitung & Poetry News.

Lyrikwiki Labor hier

 

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Empfindungsweich

die Lyrik, -, lyrische Dichtung, Gefühlsdichtung, besonders die liedhafte Dichtung, dann auch Balladen und Gedankendichtung. der Lyriker, -s/-, Dichter von L. lyrisch, empfindungsweich, stimmungsvoll, dichterisch gefühlserfüllt. [griech.; von: Lyra]

Quelle: Der Sprach-Brockhaus. Deutsches Bildwörterbuch für jedermann. 4., verbess. Aufl. Leipzig: Brockhaus, 1940

Mehr davon hier

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Sprechzeiten

Für Absprachen Ihrer Prüfungsarbeiten biete ich noch zwei Sprechstunden an, am 24. und 31. Juli jeweils 17 bis 19 Uhr im Falladahaus. Danach erst Ende August wieder. Anfragen per Mail bis Ende Juli und ab zweite Augusthälfte. Bitte schicken Sie möglichst in der ersten Augusthälfte keine Mail, weil ich dann ohne Zugang bin und die aufgelaufenen Mails hinterher schwer zu überblicken.

Ich wünsche Ihnen einen schönen Sommer und Ihnen und mir gute Prüfungs-, also Wiki-Arbeiten.

Noch ein wichtiger technischer Hinweis für die Hausarbeiten. Wenn Sie Fußnoten einfügen, bitte nur als Endnoten. Im Menü  unter Einfügen / Fuß und Endnoten / Endnoten / Ende des Dokuments.

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Handout: Renga

Das Referat kann wegen Krankheit nicht gehalten werden, aber hier das Handout

Renga Beckert

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Handout: Fragment

Sophia Skladny     Lyrik- Medien, Geschichte, Gattungen                                                 10.07.2018

 

Das Fragment

 

Metzler Lexikon Literatur:

Fragment: [lat. fragmentum = Bruchstück, von frangere = zerbrechen],

  1. nicht vollständig überlieferter oder
  2. nicht vollendeter Text oder aber
  3. ein Text, der mit der Absicht gestaltet ist, den Eindruck der Unvollständigkeit zu erwecken.

Dictionnaire de l’Académie Française, 9iéme ed.:

FRAGMENT n. 13. Jahrhundert, Fragment. Entlehnt aus dem lateinischen Fragmentum, „Stück eines zerbrochenen Objekts“, abgeleitet von Fragmenten, „éclat, débris“.1. Ein Stück von etwas, das zerbrochen, zerbrochen, zerrissen ist. Ein Felsenfragment. Glasscherben. Sammeln Sie Fragmente eines Briefes, ein Foto. Ein Fragment einer Schädeldecke aus dem Paläolithikum. Ein Fragment einer etruskischen Vase. Ein Fragment einer Grabstele. 2. Kleiner Teil eines Sets. Besetzen Sie nur einen Teil des Territoriums. Nehmen Sie Gesprächsfragmente wahr. 3. Eine Passage aus einem Buch, einem Vertrag oder einem Werk. Fragmente aus einem Gedicht zitieren. Ein Fragment einer Symphonie. Besonders. Was von einem Werk übrig ist, dessen Essenz verschwunden ist. Die Fragmente von Euripides‘ verlorenen Tragödien oder, durch Meton, die Fragmente von Euripides. Die Fragmente von Heraklit, von Menander. 4. Teil eines Werkes, das nicht fertig ist oder nicht fertig gestellt werden konnte. Fragmente veröffentlichen. Historische, philosophische, poetische Fragmente. Wir haben nur Fragmente der Arbeit, die Pascal über die christliche Religion schreiben wollte. 5. Mehrzahl. Das Werk ist als eine Reihe von bewusst unzusammenhängenden Elementen konzipiert. Die „Fragmente“ von Novalis, erschienen 1802.

(https://academie.atilf.fr/consulter/fragment?page=1)

 

Fragment: Der Text ist fragil, zerbrechlich. Dies ist er durch und durch. Es gibt einen Bruch, es gibt keinen Bruch, an ein und derselben Stelle. Wo? Irgendwo, irgendwo immer, an einer nicht bezeichenbaren, nicht berechenbaren Stelle.

(Lacoue-Labarthe, Ph./ Nancy, J.-L.: Noli me frangere in: Dällenbach, L./ Hart Nibbrig, Chr. L.: Fragment und Totalität, Frankfurt am Main 1984, S. 64)

 

  • Dällenbach, L./ Hart Nibbrig, Christiaan L.: Fragment und Totalität, Frankfurt am Main 1984.
  • Friedrich, Hugo: Die Struktur der modernen Lyrik. Von der Mitte des neunzehnten bis zur Mitte des zwanzigsten Jahrhunderts, Reinbeck bei Hamburg 2006
  • Hauser, A.: Der Ursprung der modernen Kunst und Literatur. Die Entwicklung des Manierismus seit der Krise der Renaissance, München ?1979.
  • Lamping, D.: Moderne Lyrik. Eine Einführung, Schrobenhausen 1990.
  • Burdorf, D. et al.: Metzler Lexikon Literatur, Weimar 32007, S. 250f.
  • Habicht, W. et al.: Der Literatur-Brockhaus: in acht Bänden, 2Mannheim 1995.

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Hausarbeit

Beispiel für einen Wikiartikel aus einer Hausarbeit:

Aktionsgruppe Banat

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Handouts: Volkslied / Parodie

Hier die Handouts der Referierenden

HandoutVolkslied

Parodie Handout

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Bestimmungsschlüssel Lied – Ode – Hymne

Bitte beachten: Kein überzeitlicher Befund. Gültig für die „Neuzeit“ etwa ab Mitte des 18. Jahrhunderts speziell bis Mitte des 20. Jahrhunderts. Da aus dieser Zeit der Großteil unseres Schulkanons stammt, auch für uns interessant.

Lied

„Darstellung eines einzigen bestimmten, bestimmt ausgesprochenen Gefühls unter der Einheit einer möglichst vollkommenen ästhetischen Form, welche für den Gesang geeignet seyn muß“ Wolff 5

Schlichtheit
„Gefühl ist alles“; Sprache darf sich nicht in den Vordergrund drängen
glatte Fugung

Ode

„das Lied in höherer und höchster Potenz“
Gegenstand „nur die bedeutendsten Interessen des Menschen“, erhabene Stoffe, angemessen hoher Ton und Vortrag, größte Begeisterung und Schwung“
Wolff 111
Erhabenheit, Schwung…

strenge Form
in der Klopstocktradition: strenge Strophenmaße, antike oder selbsterfundene; reimlos!

rauhe Fugung

Schillertradition: Reimhymne, -ode: O. an die Freude

Hymne

Unter- oder Nebengattung der Ode
– nicht so strenge Form; oft gereimt
bei Klopstock reimlos + freirhythmisch
– Verhältnis des Menschen nicht zum ganzen Unendlichen (Ode), sondern nur zur Gottheit Wolff 146

und speziell seit dem 19. Jahrhundert zum Staat! Nationalhymne

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